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Corona-Virus: 5172 Gesamtfälle, 463 Erkrankte, 4539 Genesene, 170 Verstorbene

Berkatal, den 30. 11. 2021

Pressemitteilung

Eschwege, den 30. November 2021

 

Corona-Virus: 5172 Gesamtfälle, 463 Erkrankte, 4539 Genesene, 170 Verstorbene

 

Seit gestern gibt es 8 neue Corona-Fälle im Werra-Meißner-Kreis. Die Zahl der bis jetzt mit dem Corona-Virus Infizierten liegt damit am heutigen Dienstag bei 5172. Bei den bekannten Infektionsausbrüchen gibt es keine Veränderungen. Durch das Gesundheitsamt sind entsprechende Absonderungen und Schutzmaßnahmen angeordnet.

 

Erkrankt bzw. positiv getestet sind derzeit 463 Personen. Genesen sind inzwischen 4539 Infizierte. Insgesamt sind 170 Todesfällen zu verzeichnen. Die Siebentage-Inzidenz liegt aktuell bei 259. Das RKI meldet für den heutigen Tag eine Inzidenz von 234. Abweichungen bei den 7-Tages-Inzidenzen kommen ggf. durch Verzögerungen in der Meldekette.

 

Im Klinikum Werra-Meißner werden derzeit 34 Patienten auf der Normalstation und 5 Patienten auf der Intensivstation, davon 4 Personen mit Beatmung, behandelt. Kontaktpersonen, beispielsweise auch zu Fällen aus umliegenden Landkreisen, wurden bzw. werden weiterhin ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Es befinden sich zurzeit über 650 Personen in Quarantäne. Die im Kreis von Ansteckung Betroffenen lagen bisher in einem Altersbereich von 1 bis 99 Jahren. Weitere Informationen unter: www.werra-meissner-kreis.de/corona

 

Hinweis für Reiserückkehrer: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete (Virusvarianten- oder Hoch-inzidenzgebiet) gibt es unter:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

Die STIKO ruft alle bisher nicht ausreichend Geimpften dringend auf, das COVID-19-Impfangebot wahrzunehmen. Bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Ab sofort empfiehlt die STIKO doppelt geimpften Personen ab 18 Jahren die COVID-19-Auffrischimpfung. Folgenden Personengruppen solle dabei prioritär eine Auffrischimpfung angeboten werden: Personen mit Immundefizienz, Personen im Alter von ≥ 70 Jahren, BewohnerInnen und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Die Auffrischimpfungen sollen in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Sollte bei der Erstimpfung der Impfstoff von Johnson&Johnson verwendet worden sein, ist bereits nach 4 Wochen eine Auffrischung sinnvoll. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

 

Genesene sollten 6 Monate nach der Genesung eine Impfung erhalten. Darüber hinaus wird von der STIKO derzeit keine weitere Auffrischungsimpfung empfohlen.

 

Bereits jetzt führen die schweren COVID-19-Erkrankungen zu einer besorgniserregenden hohen Belastung der intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten. Neben der noch zu geringen Impfquote bei der Grundimmunisierung sind dafür die höhere Übertragungsrate der vorherrschenden Delta-Variante, der mit der Zeit nachlassende Impfschutz auch vor schwerer Erkrankung derzeit besonders bei älteren oder vorerkrankten Menschen, sowie die Transmission von SARS-CoV-2 nicht nur durch Ungeimpfte, sondern auch durch vollständig grundimmunisierte Personen ursächlich. Die Auffrischimpfung dient sowohl dem Selbstschutz als auch dem Schutz der Mitmenschen und lässt einen längerfristigen robusten Impfschutz erwarten.

 

30.11.2021

 

Bild zur Meldung: Corona-Virus: 5172 Gesamtfälle, 463 Erkrankte, 4539 Genesene, 170 Verstorbene