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Corona-Virus: 6484 Gesamtfälle, 364 Erkrankte, 5929 Genesene, 191 Verstorbene

Berkatal, den 13. 01. 2022

Pressemitteilung

Eschwege, den 13. Januar 2022

Corona-Virus: 6484 Gesamtfälle, 364 Erkrankte, 5929 Genesene, 191 Verstorbene

 

Seit Mittwoch gibt es 67 neue Corona-Fälle im Werra-Meißner-Kreis. Die Zahl der bis jetzt mit dem Corona-Virus Infizierten liegt damit am heutigen Donnerstag bei 6484. Durch das Gesundheitsamt sind entsprechende Absonderungen und Schutzmaßnahmen angeordnet worden. In den Alten- und Pflegeeinrichtungen liegen nur einzelne Meldungen ohne Hinweis auf ein dynamisches Ausbruchsgeschehen vor. Einzelne Fälle in Gemeinschaftsunterkünften in Bad Sooden-Allendorf und Hessisch Lichtenau wurden isoliert und umfeld-getestet.

 

Erkrankt bzw. positiv getestet sind derzeit 364 Personen. Genesen sind inzwischen 5929 Infizierte. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gibt es 3 weitere Todesfälle zu beklagen. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 72 Jahren und um zwei Männer im Alter von 81 und 82 Jahren. Wir sprechen den Angehörigen unser Mitgefühl aus. Insgesamt sind 191 Todesfälle zu verzeichnen. Die Siebentage-Inzidenz liegt aktuell bei 213. Das RKI meldet für den heutigen Tag eine Inzidenz von 202. Abweichungen bei den 7-Tages-Inzidenzen kommen ggf. durch Verzögerungen in der Meldekette.

 

Im Klinikum Werra-Meißner werden derzeit 8 Patienten auf der Normalstation und 3 Patienten auf der Intensivstation mit Beatmung behandelt. Kontaktpersonen, beispielsweise auch zu Fällen aus umliegenden Landkreisen, wurden bzw. werden weiterhin ermittelt und unter Quarantäne gestellt. Es befinden sich zurzeit über 380 Personen in Quarantäne. Die im Kreis von Ansteckung Betroffenen lagen bisher in einem Altersbereich von 1 bis 99 Jahren. Weitere Informationen unter: www.werra-meissner-kreis.de/corona

 

Hinweis für Reiserückkehrer zur Ausweisung internat. Risikogebiete (Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet) gibt es unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

 

Die STIKO ruft alle bisher nicht ausreichend Geimpften dringend auf, das COVID-19-Impfangebot wahrzunehmen. Bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt wegen der Omikron-Variante des Coronavirus Auffrischungsimpfungen bereits nach 3 Monaten.

Sollte bei der Erstimpfung der Impfstoff von Johnson&Johnson verwendet worden sein, ist bereits nach 4 Wochen eine Auffrischung sinnvoll. Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

 

Genesene sollten 6 Monate nach der Genesung eine Impfung erhalten. Auch Genesene, die bereits vor oder nach ihrer Erkrankung eine Impfung erhalten haben, sollten 6 Monate nach Genesung bzw. Impfung eine Auffrischungsimpfung erhalten (“Boosterung“).

In Zweifelsfällen sollten besondere Impf- und Genesungskonstellationen mit dem Haus- bzw. Impfarzt besprochen werden.

 

In Abwägung aller bisher vorhandenen Daten empfiehlt die STIKO die COVID-19-Impfung für Kinder im Alter von 5-11 Jahren mit verschiedenen Vorerkrankungen. Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z. B. Hochbetagte sowie Immunsupprimierte). Darüber hinaus können auch 5- bis 11-jährige Kinder ohne Vorerkrankungen gegen COVID-19 nach entsprechender ärztlicher Aufklärung geimpft werden, sofern ein individueller Wunsch der Kinder und Eltern bzw. Sorgeberechtigten besteht. Es ist empfohlen die Impfung mit 2 Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (10µg) im Abstand von 3-6 Wochen durchzuführen.

 

13.01.2022

 

Bild zur Meldung: Corona-Virus: 6484 Gesamtfälle, 364 Erkrankte, 5929 Genesene, 191 Verstorbene